Wer sich einen neuen Look für ein altes Haus wünscht, kann sich dafür entscheiden, die Außenfassade verkleiden zu lassen. Denn dadurch bekommt das Gebäude eine Art Hülle, die nicht nur die Optik verändern kann. Sie dient ebenfalls als zusätzlicher Schutz vor Wind und Wetter.
Welche Vorteile Hausbesitzer noch von einer solchen Fassadenverkleidung erwarten können, verraten die folgenden Zeilen.
Die individuelle Optik
Für viele Menschen ist das eigene Haus mehr als der Ort, an dem sie leben. Es wird Teil der eigenen Persönlichkeit und sollte daher optisch zu den individuellen Ansprüchen passen. Trifft die bisherige Fassade den eigenen Geschmack noch nicht, schafft eine Fassadenverkleidung aus Holz, Kunststoff oder einem anderen Material Abhilfe.
Sie verleiht selbst älteren Häusern wieder eine moderne Optik. Diese wiederum kann die gesamte Außenwirkung einer Immobilie verändern. So lässt sich ein Haus – ob neu gekauft oder seit Jahren in Besitz – in das eigene Traumhaus verwandeln.
Der Wert der Immobilie
Eine moderne und vor allem gepflegte Fassade verändert nicht nur das Aussehen eines Hauses. Sie kann ebenfalls zu mehr Wohlbefinden der Hausbesitzer beitragen. Noch wichtiger: Mit einer professionellen Fassadenverkleidung kommt es meist zu einer Wertsteigerung der Immobilie.
Schließlich wird ein Haus mit einer angepassten Außenfassade zu einem Blickfang. Soll es eines Tages verkauft werden, können sich durch die ansprechende Optik sowohl der Marktwert als auch die Anzahl interessierter Käufer erhöhen.
Die eingesparten Energiekosten
Häuser – vor allem Altbauten – verlieren häufig Wärme. Nicht nur aufgrund ungedämmter Dächer und Fenster. Auch über die Außenwände kann Heizenergie verloren gehen. Ob diese Energieverluste auftreten und wie gravierend sie sind, kann etwa eine Thermografie im Winter zeigen.
Als eine Art Hülle rund um die Außenfassade trägt eine Fassadenverkleidung dazu bei, Wärmeverluste in der Heizperiode zu reduzieren. Dadurch wiederum können sowohl Energie als auch Heizkosten gespart werden.
In der warmen Jahreszeit kann eine verkleidete Fassade verhindern, dass warme Luft über die Wände ins Innere des Hauses dringt. Dadurch bleibt es in den Innenräumen angenehm kühl – sofern man Fenster, Türen und Jalousien tagsüber geschlossen hält.
Die Lärmreduzierung
Es mag ungewöhnlich klingen, doch wie sich ein Haus anhört, nimmt großen Einfluss darauf, ob sich die Bewohner darin wohlfühlen. So kann etwa wahrnehmbares Schallen in den Innenräumen das Wohlgefühl verringern.
Abhilfe schaffen vor allem Teppiche, die wie eine Art „Schallschlucker“ funktionieren. Sie absorbieren den Schall und verhindern dadurch, dass er sich im Zimmer ausbreitet.
Doch auch die Fassade kann die Lärmentwicklung innerhalb eines Hauses beeinflussen. So sind etwa Immobilien aus leichteren Baustoffen – beispielsweise Fertighäuser – besonders hellhörig. Doch selbst bei einer Massivbauweise können Straßen- und Umgebungslärm zum Ärgernis werden.
Eine Fassadenverkleidung fungiert als zusätzliche Dämmschicht, die eine Lärmeinwirkung von außen deutlich verringern kann.
Der Witterungsschutz
Hausaußenwände sind der Witterung in der Regel schutzlos ausgesetzt. Wind, Regen und Schnee wirken auf die verbauten Materialien ein. Selbst das Sonnenlicht kann aufgrund der UV-Strahlung zu einer Belastung werden, die im Laufe der Zeit zu einem deutlichen Verschleiß führt.
Wer seine Hausfassade verkleiden lässt, bietet ihr einen Witterungsschutz. Die eigentliche Hauswand wird dabei vor Umwelteinflüssen abgeschirmt. Das wiederum kann das Mauerwerk vor Abnutzung und Schäden schützen und somit die Lebensdauer des Hauses erhöhen.
Ein Fazit zum Thema
Eine Fassadenverkleidung ist mehr als ein optisches „Make-over“ eines Hauses. Sie kann zu einer Wertsteigerung der Immobilie beitragen, deren Energieeffizienz steigern und sogar das Wohlbefinden der Bewohner verbessern – etwa durch die Lärmreduzierung.

